Sondersonntag "Chan Mi Gong Sterbeprozess"


Datum:
19.11.2017

Uhrzeit:
09.00 - 16.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Qigong Zentrum Augsburg
Schrannenstraße 8
86150 Augsburg


Organisator:
Qigongweg Augsburg

Veranstaltungsnummer:
Sondersonntag

Kursleiter:
Dr. Zuzana Sebkova-Thaller

Kosten:
90 Euro

Beschreibung:
Die heilende Pflege von uns selbst, unseren Nächsten, unserer Erde und dem kosmischen Ganzen
Mensch, werde wesentlich!
Eine Reihe von Übungstagen gewidmet uns selbst, allen Lebewesen und dem Leben selbst


Es ist an der Zeit, dass wir unsere Übungspraxis in einen größeren sinn-vollen Zusammenhang stellen und dass uns bewusst wird, wie wirksam unsere Übungen sind. Alle Übungen und Übungsreihen, die wir praktizieren werden, thematisieren wir unter diesem Aspekt. Unsere Erde ist in Gefahr und wir mit. Obwohl wir es alle spüren, läuft alles weiter, weil wir uns macht-, kraft-, hilflos und ausgeliefert fühlen. So macht- und kraftlos sind wir aber nicht. Die Sondersonntage und Sondermittwoche lassen uns in den Holon-Raum eintreten, indem wir die Verbundenheit von allem und allen unmittelbar erleben, ebenso wie unsere Wirksamkeit und die Kraft des Ganzen in uns bezeugen und erzeugen und zu selbstbestimmten Menschen werden, die ihr gesamtes Wissen in der eigenen Mitte speichern und auf ihm bauen. Sie wissen: "diese Mitte ist der einzige Zugang zum Ganzen“.  „Wie im Großen, so im Kleinen". An Stelle der Willkür des Subjekts, das dem eigenen Wohl alles andere unterwirft, tritt das selbstverantwortliche Ich, das in den fließenden Austausch mit allem und allen tritt, hört und erhört und allen ent-spricht.
Alles ist „on-line“ und wir haben dazu den Zugang durch unsere eigene Mitte. Sind wir in unserer Mitte und handeln von dort aus, sind wir mit allen verbunden.  

Ist aber unsere Aufmerksamkeit außerhalb, ist dort auch unsere Energie und langsam auch der Speicher unseres Wissens. Ist unser Gesamtwissen im Außenbereich gespeichert, ist es ungeschützt und ein jeder hat Zugriff darauf. Dann können wir fern-gesteuert werden. Das kann unserer ganzen westlichen Kultur, die „aus der Mitte“ und "ex-zentrisch“ ist, leicht passieren. Dann hat es uns im Griff - und wir haben nichts in der Hand...

Es besteht die Hoffnung, dass wir durch unser zentriertes Wirken Andere und schließlich auch die Gesellschaft als Ganzes so berühren, dass sie inne hält und sich zu fühlen beginnt, sich allmählich er-innert und zur Einsicht kommt.
 

SoSo 19.11.2017
Chan Mi Sterbeprozesse

„Man stirbt wie man lebt“
Chan Mi Gong, das tibetanische Totenbuch und die Kunst des Sterbens

Je ursprünglicher die Kultur, je lebendiger der religiöse Glaube, um so größere Bedeutung hat der Tod und die Vorbereitung darauf im Leben des einzelnen Menschen wie der ganzen Gesellschaft. Eine jede Kultur hat eine ihren Werten entsprechende Kultur des Sterbens entwickelt, die an Hand von Bräuchen und Riten den sich auf den Tod vorbereitenden Menschen und ihren Begleitern Hilfe und Halt gaben. Leider ist während der letzten 200 Jahre die Kunst des Sterbens in unserer Tod verbannenden und verneinenden Kultur verloren gegangen. Das Sprichwort „Man stirbt, wie man lebt“ ist das einzige, was von unserer Kunst überlebt hat. Deshalb möchten wir von Kulturen lernen, die Kunst des Sterbens noch pflegen. Sie ist eng mit der Kunst zu Leben verbunden.

Die Sondersonntage kosten 90,- € pro Einheit.

 

 
 
 
 
 
 




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